06.04.2017 | Aufsichtspflicht, Jugendschutz, Haftpflicht: Um Sicherheit in der Thematik „Haftungs- und Versicherungsfragen in der Jugendarbeit“ geben zu können, veranstalten die Landesjugendringe Berlin und Brandenburg gemeinsam eine Weiterbildung, zu der man sich bis 1. April 2017 anmelden kann.

Bereits tätige und zukünftige Trainer_innen können sich noch bis 28.2. für die Ausbildung zur_zum Trainer_in für außerschulische Jugendbildung in der Jugendverbandsarbeit anmelden. In sechs Modulen sammeln die Teilnehmenden vielfältige Kenntnisse für das Arbeitsfeld. Die Ausbildungsreihe ist ein Angebot der Landesjugendringe Berlin und Brandenburg in Kooperation mit dem SFBB.

In vier Werkstätten haben Jugendverbände und Jugendbildungsstätten mit Unterstützung des Landesjugendring Berlin die Stimmen und Positionen von jungen Geflüchteten gesammelt. Beim Politischen Abend am 6. Dezember haben die jungen Menschen gemeinsam in einem World-Café und Gesprächsrunden ihre Ergebnisse und entstandenen Kunstwerke präsentiert und mit Besucher_innen diskutiert.

Empfehlung

Förderung von Angeboten für junge Geflüchtete in der Jugendverbandsarbeit

Jung, geflüchtet, selbstbestimmt: Der Landesjugendring Berlin fördert weiterhin Angebote von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen mit jungen Geflüchteten aus Mitteln des Landes Berlin – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Stiftung Demokratische Jugend.

Weitere Meldungen

Seit Januar 2017 gibt es mehr Geld für Angebote von Fachkräften und Ehrenamtlichen der Jugendhilfe an Schulen. Das gilt für Träger der freien Jugendhilfe, die mit Schulen der Sekundarstufe I kooperieren, um den Ganztagsbetrieb auszugestalten und sicherzustellen.

Ehrenamtliche aus Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten können bei der Berlinale 2017 Kinopat_in werden, wenn sie sich für Geflüchtete engagieren. Sie können sich bis 26.01. über den Landesjugendring für je fünf Kinokarten anmelden - eine für sich und bis zu vier weitere für interessierte Geflüchtete.

Seit Jahren schrumpft die finanzielle Förderung von Jugendverbänden und Jugendarbeit in Berlin. Ein Gesetz zur Jugendförderung muss in die Koalitionsvereinbarung aufgenommen werden. Das fordern Landesjugendring Berlin, die Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und LKJ Berlin in einem offenen Brief an die Berliner SPD, Linke und Grüne. Ein bereits erarbeitetes Gutachten des Senats könnte dafür genutzt werden.

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