Runder Tisch Jugend

Das Land Berlin und der Landesjugendring Berlin e.V. hatten im „Abkommen für die Jugend“ im September 2009 unter anderem die Einrichtung des „Runden Tisches Jugend“ vereinbart. Ziel des Runden Tisches ist es, kinder- und jugendrelevante Themen in allen Politikbereichen zu stärken. Dabei spielen Fragen der Verbesserung der Lebenssituation und der Partizipationsmöglichkeiten der in Berlin lebenden Kinder und Jugendlichen eine herausragende Rolle.

Am Runden Tisch Jugend nehmen auf Seiten des Landes Berlin der für Jugend zuständige Senator sowie je nach Tagesordnung weitere Mitglieder des Senats teil. Der Landesjugendring wird durch seinen jeweiligen Vorsitzenden vertreten. Weiterhin vertreten sind die jugendpolitischen Sprecher_innen der Fraktionen im Abgeordnetenhaus, die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik (Stiftung SPI), die LIGA der freien Wohlfahrtsverbände, ein für den Bereich Jugend zuständige_r Bezirksstadträt_in, die Industrie- und Handelskammer Berlin, die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund. Je nach Thema werden unterschiedliche Expert_innen eingeladen. Der Runde Tisch Jugend tagt einmal jährlich.

Projektlogo
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Das Projekt “Runder Tisch Jugend im Dialog” bringt Jugendliche und Entscheidungsträger_innen unterschiedlicher Organisationen und Ebenen zusammen mit dem gemeinsamen Ziel, neue Möglichkeiten der Partizipation Jugendlicher in wichtigen Handlungsfeldern zu entwickeln.

Titel: "Mach mit, gestalte dein Berlin."

Mit dem Projekt „Runder Tisch Jugend im Dialog“ hat der Landesjugendring Berlin, in Abstimmung mit dem Runden Tisch Jugend, Jugendlichen über mehrere Monate hinweg die Möglichkeit gegeben, ihre Erwartungen an Mitbestimmungsmöglichkeiten zu formulieren. Dabei standen die Bereiche Schule, Ausbildung und Beruf, Sozialraum, Diversität und gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie ePartizipation im Mittelpunkt.

31.01.2014 | Junge Menschen wollen ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten. Ihre Ideen, Wünsche und Anregungen wurden heute im Rahmen des Berliner Runden Tisch intensiv beraten.

Der Runde Tisch Jugend hat sich am 18. Januar 2013 darauf verständigt, sich für die Verbesserung von Mitbestimmungsmöglichkeiten junger Menschen einzusetzen. Grundlage dafür soll das Projekt „Runder Tisch Jugend im Dialog“ sein.

Bestehende Jugendverbände sollen sich stärker dem interkulturellen Dialog öffnen und attraktiver werden für Jugendliche aus Zuwandererfamilien. Zugleich soll der Aufbau von Migrantenjugendverbänden gefördert werden.

Der von Land Berlin und Landesjugendring Berlin initiierte „Runde Tisch Jugend“ einigt sich auf konkrete Vorhaben: Ehrenamtliches Engagement Jugendlicher soll im Jahr 2011 noch stärker in den Fokus der Politik rücken.