Abkommen für die Jugend

Abkommen für die Jugend

Bekenntnis zu Jugendpolitik als Querschnittsthema

Berlin, 17.09.2009. Jugendsenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und Carla Dietrich, Vorsitzende des Landesjugendrings Berlin e.V., haben am 17.09.2009 anlässlich des Festaktes zum 60. Geburtstag des Landesjugendrings das "Abkommen für die Jugend" unterzeichnet. Das Abkommen unterstreicht die Notwendigkeit, die Interessen von Kindern und Jugendlichen in allen Politikfeldern zu berücksichtigen. Zudem sollen politische Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ausgeweitet werden. Weitere Maßnahmen werden in den Handlungsfeldern Selbstorganisation und Engagement junger Menschen, Integration, Bildung, Arbeit und Ausbildung, Soziale Sicherheit, Kultur sowie Stadtentwicklung vereinbart. Jährlich soll es einen „Runden Tisch Jugend“ geben. Senator Zöllner: "Berlin ist eine junge Stadt mit vielen jungen Menschen mit den unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Prägungen. Das ist für uns Chance und Herausforderung zugleich. Um die Herausforderungen zu bewältigen und die Chancen zu nutzen, brauchen wir das koordinierte Engagement der öffentlichen Hand, von Familien und Verbänden. Hierbei wird uns das Abkommen für die Jugend helfen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Jugendpolitik Querschnittspolitik ist. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Belange der hier lebenden Kinder und Jugendlichen noch stärker zu berücksichtigen." Carla Dietrich: „Als Vertreter der Interessen von Kindern und Jugendlichen begrüßt der Landesjugendring das Zustandekommen des Abkommens für die Jugend, weil es einen Beitrag leistet zur Stärkung des Rechts junger Menschen auf eine umfassende Förderung und Beteiligung“.

In den durch den Landesjugendring vertretenen Berliner Jugendverbänden sind ca. 80.000 junge Menschen ehrenamtlich engagiert. Sie erreichen mit ihren Angeboten ca. 375.000 Kinder und Jugendliche.