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Fachtag INKLUSION



Herausforderung für die außerschulische Jugendbildung (in Kooperation mit Schulen) | Fachtag am 25.10.2012 von 10 bis 16 Uhr im Jagdschloss Glienicke


Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat das Konzept der Inklusion für alle gesellschaftlichen Bereiche auf die Tagesordnung gesetzt. Als Menschenrechtskonvention richtet sich die Intension von Inklusion auf alle Dimensionen von Heterogenität, die unsere Gesellschaft prägen. Alle Menschen sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen gleichermaßen teilhaben können, völlig unabhängig ihres Geschlechts, ihrer sozialen Herkunft, des Migrationshintergrunds, körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung, der sexuellen Orientierung etc.


Inklusion beinhaltet einen pädagogischen und einen gesellschaftspolitischen Auftrag. Die Anerkennung der Würde jedes einzelnen Menschen durch andere setzt voraus, dass diese die Fähigkeit erworben haben, Unterschiedlichkeit wert zu schätzen, ohne eine „Norm“ vorauszusetzen. Normal ist vielmehr die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Die einzelne Person ist nicht gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen, vielmehr müssen gesellschaftliche Strukturen entstehen, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen erbringen können.


Außerschulische Jugendbildung orientiert sich ihrem Selbstverständnis nach an den individuellen Erfahrungen und Interessen der Teilnehmenden und will diese befähigen, über aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Strukturen handlungswirksam zu werden. Dieses Selbstverständnis ist für den Gedanken der Inklusion anschlussfähig.


Die Tagung will sich den Fragen widmen, wie sich das Handlungsfeld außerschulische Jugendbildung insbesondere in Kooperation mit Schule unter dem Leitbild der Inklusion weiter entwickeln muss: Welche Spannungsfelder entstehen? Welche Ansprüche werden formuliert? Was ist wirklich neu oder wo finden lediglich „Umetikettierungen“ statt? Wie konkretisiert sich das Verhältnis zu Gender Mainstreaming und Diversity? Welches ist der praktische Beitrag den außerschulische Jugendbildung zur Verwirklichung leisten kann?


Zu dieser Diskussion laden wir ganz herzlich alle Akteure der außerschulischen Jugendbildung, der schulischen Bildung, aus Politik und Verwaltung aus Berlin und Brandenburg ein.


ORGANISATORISCHES

  • Die Tagungsräume sind barrierefrei erreichbar. Kommunikationsassistent_innen sind angefragt. Wir bitten um verbindliche Angaben mit der Anmeldung.
  • Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 10 € inkl. Tagungsgetränke und Mittagessen. Der Betrag wird vor Ort in bar bezahlt. Die Anmeldung ist ab 9:15 Uhr besetzt.
  • Bitte melden Sie sich bis spätestens 28.09.2012 an. Nutzen Sie dafür den digitalen Link.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Marion Kleinsorge (Tel : 030/81886104). Alle weiteren Infos finden Sie im Flyer.








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