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Strukturveränderungen in Schule und Hochschule dürfen ehrenamtliches Engagement von Kindern und Jugendlichen nicht behindern!

Landesjugendring Berlin fordert Freiräume für ehrenamtliches Engagement in Jugendverbänden.


Die im Landesjugendring Berlin zusammengeschlossenen Jugendverbände fordern, die durch die veränderten Rahmenbedingungen in Schule und Hochschule verursachte Einengung von Freiräumen für ehrenamtliches Engagement von Jugendlichen rückgängig zu machen. Hierzu müsse geregelt werden, dass alle schulisch vorgegebenen Aufgaben bis zum Schulschluss um spätestens 16:00 Uhr erledigt sein müssen. Jugendlichen sollten für ihr ehrenamtliches Engagement in Jugendverbänden von Schule und Hochschule freigestellt werden können. Zudem müssten schulische und außerschulische Bildung besser verzahnt werden. Das Land Berlin wird weiterhin aufgefordert, ein Förderprogramm für Angebote von Jugendverbänden an Schulen aufzulegen und den Lehrplan an die verkürzte Schulzeit anzupassen. Weitere Forderungen beziehen sich auf die Anrechnung ehrenamtlichen Engagements in Jugendverbänden bei der Bewerbung um einen Studienplatz bzw. beim Studium selbst, z.B. als Praktikum oder in Form von Credit Points. Schließlich fordert der Landesjugendring die Verlängerung der Regelstudienzeit durch Wahlämter in Jugendverbänden um bis zu zwei Semester.


Mit seinen Forderungen knüpft der Landesjugendring Berlin an die im Bildungsstreik erhobenen Forderungen von Schülern und Studenten an, nimmt jedoch ausdrücklich einen außerschulischen und außeruniversitären Blickwinkel ein. Die Vorsitzende des Landesjugendrings, Carla Dietrich, betont: „Unser Fokus richtet sich auf die Frage, wie Kinder und Jugendliche angesichts der verkürzten Gymnasialzeit und der Einführung verschulter Bachelor- und Materstudiengänge noch selbstbestimmt Freizeit erleben und gestalten können“.



Der Beschluss im Wortlaut zum Download



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